Als Mondholz wird wintergeschlagenes Rundholz bezeichnet, welches zusätzlich zur richtigen Mondphase geschlagen wurde.

Dass der Stand des Mondes einen Einfluss auf unsere Umwelt hat, ist unbestritten. Wissenschaftlich jedoch noch nicht ausgiebig erforscht. Beschäftigt man sich aber über längere Zeit mit verschiedenen Einschlagszeiten beim Rundholz, so kann man beobachten, dass im richtigen Zeichen geschlagenes Holz nur eine minimale Rissbildung aufweist, kaum Verfärbungen annimmt und schnell trocknet. Auch das über längere Zeit gelagerte Holz zeigt kaum Rissbildung oder Alterungserscheinungen. Verbaut man nun solches Holz in einem Haus, sei es im Dachstuhl oder im Innenausbau, so kann man getrost massives Holz verwenden. Durch gezielt passiven Holzschutz beim Neubau (große Vordächer, Verwendung von Lärchenholz bei direkt der Witterung ausgesetzten Holzteilen usw.) wird chemischer Holzschutz überflüssig.